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Virtuell und nach­haltig

10 Ter­abyte Dat­en laufen durch den zen­tralen, europäis­chen Inter­net-Aus­tauschknoten — pro Sekunde. Das entspricht einem CO2 — Ausstoß von 1.400 kg oder ein­er 100 km Aut­o­fahrt. Daten­ver­brauch schadet dem Kli­ma.

Auch die Her­stel­lung und die Entsorgung dig­i­taler Geräte kosten Ressourcen. Gle­ichzeit­ig ver­lagert sich unser All­t­ag immer öfters in virtuelle Räume. Wir arbeit­en aus dem Home-Office, wir kaufen Tick­ets per App an der Bushal­testelle und strea­men Musik und Filme, was das Zeug hält. Höch­ste Zeit, die The­men Nach­haltigkeit und Dig­i­tal­isierung zusam­men zu denken. Die gute Nachricht: So sehr die Tech­nik dem Kli­mawan­del ein­heizt, so sehr kann sie ihn mit ihren eige­nen Mit­teln lin­dern. Regierun­gen und Wirtschaft arbeit­en gemein­sam an IT-Lösun­gen, um die Dig­i­tal­isierung energieef­fizien­ter zu gestal­ten. Auch du kannst dazu beitra­gen, indem du deinen Dat­en- und Ressourcenver­brauch reg­ulierst. Dafür haben wir einige Tipps für dich und zeigen dir außer­dem, wie du mit Wat­ti­fy dig­i­tal und kli­mafre­undlich sein kannst.

Inno­v­a­tive IT für die Umwelt

Wie kön­nen wir unseren ökol­o­gis­chen Fußab­druck verklein­ern, während wir den Men­schen in der Gegen­wart und Zukun­ft ein gutes Leben ermöglichen? Diese Frage treibt IT-Entwick­ler weltweit an. Ein entschei­den­der Gedanke ist das Ver­net­zen von Daten­struk­turen. Je mehr Infor­ma­tio­nen wir gener­ieren und zwis­chen Akteuren und Maschi­nen nutzbar machen, desto selb­ständi­ger und wirk­samer wer­den ihre Prozesse. Zum Beispiel opti­miert das soge­nan­nte Smart-Meter­ing“ unsere Energiev­er­sorgung. Dabei sam­meln intel­li­gente Kon­troll­sys­teme Dat­en, wie viel Strom gebraucht wird, und stim­men die Energieerzeu­gung darauf ab.

Unseren Leben­sraum kli­mafre­undlich­er zu machen, ist eine fun­da­men­tale Trans­for­ma­tion. Das reicht von Pri­vathaushal­ten bis zu ganzen Städten. Darum nutzen Städteplan­er jeden Bere­ich der urba­nen Öffentlichkeit für datengetriebene Verbesserun­gen. Das Aushängeschild für eine der­ar­tige Smart-City ist Barcelona. In der kata­lanis­chen Metro­pole geben im Straßen­bild inte­gri­erte Sen­soren Auf­schluss über Energie­ver­brauch, Luftqual­ität und Lärm­pegel. Damit kon­nte die Stadt beispiel­sweise den Per­so­n­en­verkehr und die Liefer­ket­ten mod­ernisieren. Das Bemerkenswerte am Mod­ell Barcelonas: Es ist demokratisch angelegt. Die gesam­melten Dat­en bietet die Ver­wal­tung den Bürg­ern auf Open-Source-Plat­tfor­men zur freien Ver­fü­gung an. Das ermöglicht allen, ihren Ver­brauch bewusster wahrzunehmen und den tech­nis­chen Wan­del ihrer Stadt mitzugestal­ten.

Ein weit­eres inter­na­tionales Beispiel für eine nach­haltige, dig­i­tale Infra­struk­tur ist Taipei in Tai­wan. Dort set­zt man auf Automa­tisierung. Elek­tro­fahrzeuge zahlen selb­st­ständig für ihre Aufladung per Kryp­towährung dank dem von einem Berlin­er Unternehmen entwick­el­ten Algo­rith­mus. Energieef­fiziente Mobil­ität will auch Deutsch­land dig­i­tal vorantreiben. In München ist der Zugriff auf den öffentlichen Nahverkehr über eine einzelne App möglich. Die kom­binierte Daten­struk­tur hält nicht nur Online-Tick­ets und Fahrplanauskün­fte bere­it, son­dern bietet auch Leihräder, Car-Shar­ing, virtuelle Parkscheine, bis zu dem Mon­i­tor­ing des per­sön­lichen Energie­ver­brauchs.

Die kli­mafre­undlichere Nutzung dig­i­taler Sys­teme in Städten ist lange nicht alles, woran Bund und Wirtschaft arbeit­en. Es gilt auch, die für die Dig­i­tal­isierung benötigte Tech­nolo­gie in einen nach­halti­gen Pro­duk­tion­skreis­lauf einzubauen. Wie kann die Indus­trie den Mate­ri­albe­darf senken und bei der Her­stel­lung den Ausstoß von Treib­haus­gasen reduzieren? Wie kann der End­ver­brauch­er ein dig­i­tales Medi­um am energieef­fizien­testen ein­set­zen? Und wie kann die Poli­tik dazu beitra­gen, dass wir gebrauchte Mate­ri­alien wiederver­wen­den kön­nen? Uns allen kommt eine Ver­ant­wor­tung in diesem Kreis­lauf zu. Hier sind ein paar Anre­gun­gen für dich, wie du den eige­nen All­t­ag in unser­er dig­i­tal­en Gesellschaft nach­haltiger gestal­ten kannst.

Frau hält Smartphone in rechter Hand. Sie trägt einen grauen Pullover.
Wir arbeiten aus dem Home-Office, wir kaufen Tickets per App an der Bushaltestelle, streamen Musik und Filme u.v.m.

Tipps für den nach­halti­gen Umgang mit dig­i­tal­en Medi­en

1. Bewusstes Sur­fen

Klar, weniger Zeit im Inter­net ver­brin­gen würde schon helfen. Aber das Daten­vol­u­men, das dabei aufkommt, kannst du auch senken, indem du deinen Gebrauch virtueller Inhalte opti­mierst. Anstatt Videos zu strea­men, kön­ntest du sie herun­ter­laden und offline schauen. Eine gerin­gere Auflö­sung spart zusät­zliche Energie.

Zum Nachguck­en, wie man Spaghet­ti kocht oder richtig schreibt, bieten sich grüne Such­maschi­nen an. Die sind nicht nur nach­haltig betrieben, son­dern stiften oft­mals auch mehr Daten­sicher­heit.

Räume außer­dem mal in deinem E‑Mail-Post­fach auf. Jede gespe­icherte Nachricht kostet die Serv­er, die sie hosten, Strom.

2. Mon­i­tor­ing des Ver­brauchs

Weißt du eigentlich, wie viel Energie deine dig­i­tal­en Geräte jeden Tag benöti­gen? Sei es zuhause mit dem Smart-TV oder mobil auf dem Handy, wenn du über deinen Energie­ver­brauch Bescheid weißt, kannst du ihn bess­er reg­ulieren. Dabei helfen dir Apps, wie z.B. EnergieCheck” oder ecoGa­tor”, die dir diese Dat­en anzeigen.

3. Recy­cling der Hard­ware

In deinem Smart­phone sind sel­tene Erden und andere Rohstoffe ver­baut. Ihr Vorkom­men ist erschöpflich. Ganz zu schweigen von dem hohen Energieaufwand und den schlecht­en Arbeits­be­din­gun­gen, unter denen sie gewon­nen wer­den. Es ergibt Sinn, deine alten Geräte nicht in der Schublade ver­stauben zu lassen, son­dern sie an Recy­clinghöfe oder Elek­tro­geschäfte abzugeben. So kön­nen ihre Bestandteile wiederver­w­ertet oder als Ganzes wieder­auf­bere­it­et wer­den. Zudem lohnt es sich, dadurch repro­duzierte refur­bished“ (auf­polierte) Geräte zu kaufen.

4. Nach­haltige Apps benutzen — zum Beispiel Wat­ti­fy

Wenn du für zwei oder drei Anwen­dun­gen, zwei oder drei Apps brauchst, kostet es dich umso mehr Strom. Wenn du für mehrere Anwen­dun­gen nur eine brauchst, sparst du Strom. Nach diesem Prinzip funk­tion­iert die Wat­ti­fy-App. Hier kannst du mit­tel­bar investieren, deine Investi­tio­nen ver­wal­ten und deine anteilige Ren­dite erhal­ten – alles in einem. Deine Dat­en sind dabei sich­er und für dich trans­par­ent. Gemein­sam kön­nen wir mit inno­v­a­tiv­er Tech­nolo­gie Ressourcen scho­nen. Dein Invest­ment ist bei Wat­ti­fy auf ein­er kli­ma­neu­tralen Blockchain abge­bildet. So kannst du dir sich­er sein, dass dabei keine zusät­zliche Umwelt­be­las­tung entste­ht. Per Wat­ti­fy-App bekommst du alle Infos über deine Liebling­spro­jek­te im erneuer­baren Energiebere­ich sowie Ein­gang in die Wat­ti­fy-Com­mu­ni­ty. Hier triff­st du die Men­schen, für die Impact und Invest­ment genau­so zusam­menge­hört wie Nach­haltigkeit und Dig­i­tal­isierung.

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