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Papier auf einem Klemmbrett und Handy mit aktivem Taschenrechner

Deine erste Steuer­erk­lärung? Wir erk­lären, wie’s geht.

Wir brin­gen etwas Licht ins Dunkel der Steuerk­lärung — auch in das Ver­s­teuern von Einkün­ften aus Kap­i­talerträ­gen.

Sie erweckt Gefüh­le wie eine Wurzel­be­hand­lung beim Zah­narzt. Dabei ist sie gar nicht so schlimm wie ihr Ruf. Und sie lohnt sich für dich. Gewusst wie, wird die Steuer­erk­lärung easy und du kannst mit ihr eine Menge Geld sparen. Bis dahin gilt es, deine Steuer­erk­lärung mit den richti­gen Dat­en an den richti­gen Stellen zu füt­tern. Inter­es­sant für deine Invest­ments bei Wat­ti­fy: Wie ver­s­teuert man am besten Einkün­fte aus Kap­i­talerträ­gen?

Wir liefern dir die Antwort. Dazu brin­gen wir Licht ins bürokratis­che Dunkel der Steuer­erk­lärung und geben dir den ein oder anderen Tipp, wie du sie sauber und gewinnbrin­gend meis­terst.

Bitte beachte: Unser Blog bietet Infor­ma­tio­nen und Anre­gun­gen zum The­ma Steuern ohne Gewähr. Er ist keine Steuer­ber­atung und kann auch keinen Steuer­ber­ater erset­zen.

Das Was-Wie-Wo der Steuer­erk­lärung

Bist du selb­st­ständig, betreib­st ein Gewerbe oder deinen eige­nen Bauern­hof, bist du vom Staat verpflichtet, eine Steuer­erk­lärung einzure­ichen. Wenn du als Angestell­ter arbeitest, wird die Einkom­menss­teuer automa­tisch als Lohn­s­teuer von deinem Gehalt abge­zo­gen. Hast du anson­sten keine nen­nenswerten Neben­ver­di­en­ste, bräucht­est du keine Steuer­erk­lärung schreiben. Trotz­dem entschei­den sich Mil­lio­nen von Arbeit­nehmern frei­willig dazu. Warum?

Der Staat nutzt eine sog. Pauschale“, um die Höhe der abzuführen­den Steuern zu bes­tim­men. Das ist eine fest­gelegte Summe, die das Finan­zamt mit deinen Einkün­ften ver­rech­net. Für dein Einkom­men ist das der Arbeit­nehmer­pausch­be­trag“ von 1200 € (rück­wirk­end ab 1. Jan­u­ar 2022). Er simuliert die Kosten, Wer­bungskosten“, die du im Zusam­men­hang mit deinem Beruf gehabt haben kön­ntest und die dein zu ver­s­teuern­des Einkom­men min­dern. Dein Steuer­satz richtet sich nach der Höhe deines Einkom­mens, dein­er Lebenssi­t­u­a­tion und soge­nan­nten Frei­be­trä­gen“ (dazu später mehr).
Liegen deine tat­säch­lichen Wer­bungskosten über dem pauschalen Betrag, hast du zu viel Steuern bezahlt. Diese Dif­ferenz kannst du erstat­tet bekom­men.

Dafür schreib­st du frei­willig eine Steuer­erk­lärung, in der du deine Aus­gaben und Einkün­fte auflis­test. Das For­mat für die Angaben fol­gt einem Stan­dard. Du find­est die For­mu­la­re u.a. online und kannst sie in dem vom Finan­zamt bere­it­gestell­ten Por­tal ELSTER direkt dig­i­tal aus­füllen und versenden. Das spart Papi­er und beschle­u­nigt den Vor­gang. Die fer­ti­gen Unter­la­gen gehen an die zuständi­ge Finanzbe­hörde, im Fall der Einkom­menss­teuer diejenige für deinen Wohn­bezirk. Bist du verpflichtet, eine Steuer­erk­lärung einzure­ichen, liegt die Abgabefrist beim 31.07. des Fol­ge­jahres (durch Coro­na z.T abwe­ichend). Gib­st du deine Steuer­erk­lärung frei­willig ab, hast du vier Kalen­der­jahre Zeit. Du kannst also rück­wirk­end Geld aus längst ver­gan­genen Jahren wieder­bekom­men.

Aber worauf gilt es denn nun, beim Aus­füllen zu acht­en? Dazu einige Hil­fen und Kniffe.

Laptop, Notizbuch und Kaffee auf einem Tisch im Grünen
Such dir am besten einen entspannten Platz, um die Steuererklärung zu machen.

Tipps zum Steuers­paren

1. Frei­be­träge check­en

Frei­be­träge sind Sum­men, auf die du keine Steuern zahlen musst. Es lohnt sich zu wis­sen, wo deine Einkün­fte inner­halb dieser Gren­zen liegen, um es mith­il­fe dein­er Steuer­erk­lärung gel­tend zu machen. Zum Beispiel liegt der Grund­frei­be­trag für ein Jahre­seinkom­men bei 10.347 € (Stand 2022). Welche Frei­be­träge für dich zählen, hängt von dein­er Lebenssi­t­u­a­tion und der Quelle dein­er Einkün­fte ab. Es gibt den Kinder­frei­be­trag für Eltern, Aus­bil­dungs­frei­be­trag für Azu­bis und Stu­den­ten, Altersent­las­tungs­be­trag für Senioren und vieles mehr.

2. Wer­bungskosten berech­nen

Hast du dir für die Arbeit einen Lap­top angeschafft? Hast du für eine Fort­bil­dung gezahlt? Bist du vielle­icht sog­ar für deinen neuen Job umge­zo­gen? All diese Dinge fall­en unter die beru­flich ent­stande­nen Wer­bungskosten und kön­nen steuer­rechtlich gel­tend gemacht wer­den. Beson­ders die Ent­fer­nungspauschale für deinen Arbeitsweg macht sich bezahlt. Hebe die Belege, Rech­nun­gen, usw. als Nach­weis auf. Du musst sie dein­er Steuer­erk­lärung nicht bei­le­gen, aber das Finan­zamt kann sie bis zu einem Jahr nachträglich ein­fordern.

3. Ver­lustvor­trag gel­tend machen (Beson­ders für Stu­den­ten)

Wenn du statt Ein­nah­men unterm Strich Ver­luste gemacht hast, und das über viele Jahre, wie zum Beispiel als Stu­dent während deines Studi­ums, kannst du durch einen Ver­lustvor­trag einiges an Steuern sparen. Dazu fasst du deine Wer­bungskosten für diesen Zeitraum zusam­men – Semes­terge­bühren, Arbeitsmit­tel, Fahrtkosten, Aus­landsse­mes­ter, usw. (Belege auf­be­wahren!). Mit dem ersten Einkom­men kannst du die gesam­melten Ver­luste dann in der Steuer­erk­lärung ver­rech­nen. Beachte: Der Ver­lustvor­trag für Wer­bungskosten gilt nur für die Zweitaus­bil­dung. Dazu zählt allerd­ings das Mas­ter­studi­um.

4. Steuer­soft­ware nutzen

Wenn Anlage N und AV nach Passier­schein A38 klin­gen, kön­nte dir eine Steuer­soft­ware weit­er­helfen. Das sind Com­put­er­pro­gramme, die dich Schritt für Schritt durch deine Steuer­erk­lärung führen. Kom­plizierte Steuer­fälle find­est du hier vere­in­facht abge­bildet. Deine steuer­rel­e­van­ten Dat­en nimmt die Soft­ware auf und set­zt sie für dich an den richti­gen Stellen ins offizielle For­mat ein. Du bekommst sog­ar vor­ab aus­gerech­net, wie hoch deine Rück­er­stat­tung aus­fall­en kön­nte. Eine Steuer­soft­ware dieser Art kostet unge­fähr 30 Euro im Jahr, die du wiederum von der Steuer abset­zen kannst.

Person prüft Kursentwicklung auf Handy und Laptop
Die Gewinne aus deinen Investments musst du auch versteuern.

Das meiste aus dein­er Wat­ti­fy-Ren­dite machen

Auf die Gewinne aus deinen Invest­ments bei Wat­ti­fy zahlst du Kap­i­taler­tragss­teuer. Diese Abgel­tungss­teuer von 25 % führt Wat­ti­fy automa­tisch für dich ab. Auch hier kannst du Steuern sparen mith­il­fe eines Frei­be­trags, dem Spar­erpausch­be­trag. Das sind 801 €, die du jährlich über die Anlage KAP für Kap­i­taleinkün­fte in dein­er Steuer­erk­lärung gel­tend machen kannst. Noch ein­fach­er geht es per Freis­tel­lungsauf­trag. Den kannst du bei Wat­ti­fy ein­richt­en. Dadurch sparst du auf direk­tem Wege die Steuern inner­halb deines Frei­be­trags. Freis­tel­lungsaufträge kannst du im Übri­gen auf mehrere Depots und Finanz­di­en­stleis­ter aufteilen. Du kön­ntest zum Beispiel 501 € für Wat­ti­fy freis­tellen, 200 € für Aktien und nochmal 100 € für ETFs.

Als weit­ere Möglichkeit, dich über den Spar­erpausch­be­trag von Steuern zu befreien, ist anstelle eines Freis­tel­lungsauf­trags eine NV-Bescheini­gung (NV = Nichtver­an­la­gung). Du erhältst sie, wenn deine Einkün­fte inklu­sive der­er aus Kap­i­talerträ­gen unter dem Grund­frei­be­trag liegen. Sie ist deshalb für Ger­ingver­di­ener wie Auszu­bildene und Stu­den­ten inter­es­sant.

Eine dritte Hil­fe bietet die Gün­stiger­prü­fung. Sie prüft, ob dein Einkom­menss­teuer­satz unter den 25 % der Kap­i­taler­tragss­teuer liegt und passt deinen Kap­i­tal­s­teuer­satz deinem Einkom­menss­teuer­satz an. Die Gün­stiger­prü­fung find­est du eben­falls in der Anlage KAP dein­er Steuer­erk­lärung.

Bei uns bist du immer über deine Erträge informiert. Anhand des Kryp­toreg­is­ter­führers (ecrop) erhältst du bei Ein­tra­gung, Umtra­gung und jährlich die Doku­men­ta­tion dein­er Investi­tio­nen und Zin­sen.

Nach­haltig investieren und deine Steuern meis­tern – jet­zt bei Wat­ti­fy.

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