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Was ist eigentlich Impact Invest­ment und wie kann ich davon prof­i­tieren?

Wach­s­tum wird neu definiert: als Mis­chung aus Ökonomie, Ökolo­gie und sozialem Engage­ment. Inno­v­a­tive Ansätze entste­hen — soge­nan­nte Impact Invest­ments. Aber was ist das eigentlich?

Höher, schneller, weit­er – das war ein­mal. Viele Jahrzehnte lang waren unsere Finanzmärk­te auf radikale Prof­it­steigerung getrimmt. Ohne Rück­sicht auf Ver­luste. Oder bess­er: Gesamt­ge­sellschaftliche Kol­lat­er­alschä­den wur­den bil­li­gend in Kauf genom­men. Haupt­sache, das Kon­to füllte sich.

Heute tren­nen sich immer mehr Men­schen von Aktien, Anlei­hen oder Invest­ment­fonds, die unökol­o­gisch oder ethisch frag­würdig sind. Ein steigen­des Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein sorgt für den Auf­bruch in eine neue Kon­sumkul­tur. Wach­s­tum wird neu definiert: als Mis­chung aus Ökonomie, Ökolo­gie und sozialem Engage­ment. Inno­v­a­tive Ansätze entste­hen — soge­nan­nte Impact Invest­ments. Aber was ist das eigentlich?

Mann blickt in Tal, Sonnenuntergang
Mit Impact Investing in die eigene Zukunft und die des Planeten investieren.

Die Plat­tform Glob­al Impact Invest­ing Net­work sagt, wie das funk­tion­ieren soll:

Beim Impact Invest­ing wird — für nach bes­timmten Kri­te­rien aus­gewählte Pro­jek­te — Geld von Inve­storen einge­sam­melt. Die Inve­storen erhal­ten nicht nur Zin­sen auf die Investi­tion und ihr Geld zurück, son­dern schaf­fen einen zusät­zlichen Nutzen – beispiel­sweise für das Kli­ma. Regelmäßige Berichte geben Auskun­ft, welch­er tat­säch­lich mess­bare Nutzen (ein wesentlich­es Kri­teri­um bei Impact Invest­ment) durch das Pro­jekt entste­ht.

Ein gutes Gefühl gepaart mit echtem Zusatznutzen wird also zu einem wichti­gen Fak­tor für die Attrak­tiv­ität ein­er Gel­dan­lage. Anleger sind aufgek­lärter und informiert­er denn je (lang lebe die Dig­i­tal­isierung!) – und da wird es schwierig. Wie bewälti­gen wir die Daten­flut? Wie erken­nen wir Falschin­for­ma­tio­nen? Wo hört Green­wash­ing auf und fängt echte Nach­haltigkeit an?

Wie funk­tion­iert das mit dieser Nach­haltigkeit?

Wir müssen ver­ste­hen, was Nach­haltigkeit“ eigentlich ist. Nur so kön­nen wir Leitlin­ien für nach­haltiges Han­deln und nach­haltiges Investieren for­mulieren.

Die drei Säulen der Nach­haltigkeit sind:

  1. Ökologie
  2. Soziales
  3. Wirtschaft

Neben dem bewussten Umgang mit der Umwelt und den natür­lichen Ressourcen, kommt es also auch darauf an, den Men­schen in den Mit­telpunkt zu stellen und soziale Gerechtigkeit zu schaf­fen. Die wirtschaftliche Nach­haltigkeit sieht vor, dass Unternehmen sich so ver­hal­ten, dass kom­menden Gen­er­a­tio­nen kein Schaden entste­ht. So weit, so gut.

Und immer noch stellt sich die Frage: Was ist nach­haltig und was nicht?

Hier ver­sucht die Poli­tik zurzeit mehr Trennschärfe zu schaf­fen. Die soge­nan­nte EU-Tax­onomie soll eine ein­heitliche Def­i­n­i­tion von nach­halti­gen Investi­tio­nen“ liefern. Das Ergeb­nis ist bekan­nt. Die Diskus­sion, ob Gas und Atom­en­ergie unter bes­tim­men Voraus­set­zun­gen wirk­lich als nach­haltig gel­ten sollen, wollen wir an dieser Stelle nicht führen. Auch das Bestreben der Waf­fenin­dus­trie als nach­haltig eingestuft zu wer­den (u.a. auf­grund des Beitrags zu Sicher­heit und Frieden), lassen wir unkom­men­tiert. Konzen­tri­eren wir uns auf Wat­ti­fy!

Und was sagt eigentlich Wat­ti­fy dazu?

Wir kön­nen nicht die Kom­plex­ität aus den glob­alen Finanzmärk­ten oder der Welt­poli­tik nehmen. Aber wir kön­nen einen (kleinen) Beitrag leis­ten.

Wir sind davon überzeugt, dass pri­vate Geld­mit­tel in neue, nach­haltige Unternehmen, Pro­jek­te und Dien­stleis­tun­gen fließen müssen. So wer­den Pro­jek­te und Inno­va­tio­nen finanziert, die bei Großin­ve­storen vielle­icht keine Finanzierung bekom­men hät­ten.

Wir demokratisieren die Energiewende und treten den Her­aus­forderun­gen des Kli­mawan­dels ent­ge­gen. Und der Wun­sch in der Gesellschaft genau das zu tun ist groß.

Für uns heißt Impact Invest­ment:

Wir ver­schieben die Macht­bal­ance von weni­gen großen Play­ern hin zu vie­len, die mitbes­tim­men und mitver­di­enen kön­nen. Durch ihre kleinen und großen Investi­tio­nen in einem Crowd­in­vest­ing, min­imieren wir das Risiko für den Einzel­nen.

Wir leg­en alles offen: Inve­storen kön­nen jed­erzeit ver­fol­gen, was mit ihrem Geld geschieht: Wir machen erzeugte Energie, ver­miedene CO2-Emis­sio­nen und die aktuelle Ren­dite direkt sicht­bar. Das schaf­fen wir auch, indem wir Zwis­chen­händler auss­chließen. Damit kön­nen wir nicht nur Kosten reduzieren, son­dern auch Gebühren­struk­turen offen­le­gen und, ganz kurz: Trans­parenz schaf­fen.

Handy zeigt Erneuerbare-Energien-Projekt
In der Wattify-App kannst du die CO2-Reduktion durch dein Investment sehen.

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Die Erken­nt­nis, dass nach­haltige Gel­dan­la­gen nicht im Wider­spruch zu Ren­dite ste­hen und nicht mit höheren Gebühren ein­herge­hen müssen, ist der erste Schritt zum Über­prüfen des eige­nen Port­fo­lios. Aber die Auswahl geeigneter Invest­ments mit dem Fokus auf ihren (nach­halti­gen) Impact ist nicht ein­fach.

Der Begriff des Impact Invest­ings“ ist nicht geschützt und wird – genau­so wie der Begriff der Nach­haltigkeit – ganz unter­schiedlich ver­wen­det. Hier kommt es also auf höch­st­mögliche Trans­parenz an. Je direk­ter ein Invest­ment möglich ist, umso bess­er. Für Anleger gilt: Je mehr Möglichkeit­en sich bieten, die Gel­dan­lage in die eigene Hand zu nehmen und die Risiko­di­ver­si­fizierung selb­st zu steuern, umso stärk­er soll­ten sie diese Möglichkeit in Betra­cht ziehen.

Die jew­eili­gen Beteili­gun­gen dann auch noch selb­st ver­wal­ten zu kön­nen, während aktive Fonds Gebühren kosten und ETFs bei Nach­haltigkeit­skri­te­rien oft­mals wenig streng sind, set­zt dem Impact Invest­ment die Kro­ne auf. Wer in nach­haltige Pro­jek­te, Star­tups und Inno­va­toren unmit­tel­bar ein­steigen und sich beteili­gen kann, der bere­it­et damit die Zukun­ft vor.

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