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Aufgeklappte Koffer in einem Wohnzimmer und eine Person, die mit einer Landkarte auf dem Boden sitzt.

Wie kann ich nach­haltig reisen?

Hier erfährst du, welch­es Rei­sev­er­hal­ten schädlich für das Kli­ma ist und wie du mit unseren Tipps ver­ant­wor­tungsvoller in den Urlaub starten kannst. Für mehr Erhol­ung für dich und den Plan­eten!

Du steigst aus dem Flieger. Die Sohlen dein­er San­dalen berühren den heißen Asphalt der Lan­de­bahn. Du atmest tief ein und in die aufre­gende Luft deines Urlaub­sziels mis­cht sich der Gedanke, auf dem Weg hier­hin eine Menge CO2 pro­duziert zu haben. Reisen ist wun­der­bar. Doch über­all, wo wir unsere Spuren hin­ter­lassen, Bade­strand oder Wan­der­weg, hin­ter­lassen wir auch unseren ökol­o­gis­chen Fußab­druck. Zum Glück gibt es nach­haltiges Reisen. Das heißt, den Urlaub so zu pla­nen, dass du vom Kof­fer­pack­en bis zur Heim­fahrt die Umwelt und ihre Bewohn­er schon­st.

Wie schadet unser Urlaub dem Kli­ma?

Trans­port­mit­tel

Die Strecke vom Schreibtisch zum Strand leg­en wir gerne fliegend zurück. Vor allem wenn wir den Lieges­tuhl weit weg von der Heimat auf­stellen wollen. Dabei verur­sacht das Flugzeug die größten Kli­maschä­den unter den Trans­port­mit­teln. Für den Hin- und Rück­flug von Berlin nach Pal­ma de Mal­lor­ca kämen 610 Kilo­gramm CO2 auf dich zu. Geht die Reise in die Ferne, nach New York oder die Male­di­v­en, wären es sog­ar rund drei Ton­nen. Das Fort­be­we­gen auf dem Wass­er schnei­det ähn­lich schlecht ab. Eine Seefahrt, die ist lustig, bis sich jed­er von tausend Pas­sagieren auf einem Oze­an­dampfer für eine Woche auf den Welt­meeren knapp 2,5 Ton­nen Treib­haus­gas leis­tet. Die Frage ist: Wie aus­ge­lastet ist das Trans­port­mit­tel dein­er Wahl? In einem gefüll­ten Reise­bus ver­brauchst du pro Per­so­n­enkilo­me­ter viel weniger, als wenn du allein in deinem PKW unter­wegs bist. Zu den Umweltkosten der An- und Abreise addieren sich der tägliche Trans­port am Zielort sowie mögliche Aus­flugs­touren.

Mül­lentsorgung

Es ist Urlaub, du hast frei, du möcht­est die Füße hochle­gen. In diesem Modus gön­nen wir auch unserem Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein eine Pause. Wir haben die Ange­wohn­heit, fremdes Eigen­tum rück­sicht­slos­er zu behan­deln als das eigene. Am sicht­barsten wird das an den Müll­halden, in die wir die Land­schaften der Urlaub­sorte ver­wan­deln. Der Massen­touris­mus ballt massen­haft Reisende auf einem einzel­nen Fleck. Meis­tens dort, wo man wohl tem­periert auf der Haut liegen oder das beste Foto schießen kann. Das Ergeb­nis: Plas­tik­flaschen, Alu­folie, Ein­weg­grill im Sand oder im Gras. Die Weg­w­er­fend­en ver­schwinden, das Wegge­wor­fene bleibt. Die Lei­d­tra­gen­den sind die Ein­heimis­chen und ihre Flo­ra und Fau­na. So zer­stören wir die Natur und Kul­tur, die es nicht nur für unsere Reiselust zu bewahren gilt.

Ressourcenver­brauch

Die laxe Urlaub­s­men­tal­ität set­zt sich in unserem Ressourcenver­brauch fort. Ein beliebter Tatort ist das Hotel. Der Platz, um sich bedi­enen zu lassen, wo alles bere­it­ste­ht und nach der Benutzung jemand anderes für uns aufräumt. Das hat seinen Preis. Beson­ders für den Energiehaushalt. Alle zwei Tage frische Handtüch­er vorzufind­en, kostet Ressourcen. Genau­so das vol­lk­li­ma­tisierte Zim­mer in Kairo im August, der Pool in Sichtweite zum Strand, die bewässerten Grü­nan­la­gen und die zu klein ger­ate­nen Sham­poofläschchen im Badez­im­mer. Allein der Wasserver­brauch steigt im Hotel pro Gast und Über­nach­tung auf über 500 Liter. Zum Ver­gle­ich: Zuhause ver­wen­den wir im Durch­schnitt 127 Liter.

Die Tragfläche eines Flugzeugs in der Luft.
Das Flugzeug ist zwar ein beliebtes, jedoch kein klimaschonendes Transportmittel.

Tipps zum nach­halti­gen Reisen

1. Set­ze auf kli­mascho­nende Trans­port­mit­tel

Bah­n­fahren spart viel mehr CO2 als Fliegen oder Schiff­fahren. Das ist kein Geheim­nis. Aber es hat noch mehr Vorteile. Mit dem Flieger heb­st du ab und einen Adam San­dler Film später lan­d­est du wieder. Mit dem Zug fährst du durch abwech­slungsre­iche Land­schaften und machst die Reise selb­st zum Erleb­nis. Genau­so aufre­gend und kli­mascho­nend kommst du mit dem Reise­bus vor­wärts. Angekom­men vor Ort kannst du Streck­en zu Fuß oder auf dem Fahrrad­ses­sels bewälti­gen. Das bringt dir die ein­heimis­che Welt ein Stückchen näher. Ist dein Trau­murlaub — in Kilo­me­tern betra­chtet — in weit­er Ferne, bleibt das Flugzeug natür­lich die einzige Option. In dem Fall kannst du dich nach Ange­boten der Flugge­sellschaften erkundi­gen, um die ent­stande­nen Emis­sio­nen zu kom­pen­sieren.

2. Suche dir nahe gele­gene Reise­orte

Frage dich: Wofür fahre ich eigentlich in den Urlaub? Zur Erfül­lung manch­er Urlaub­sab­sicht­en musst du gar nicht so weit weg­fahren. Wind­sur­fen soll auf den Nord­seewellen sehr gut funk­tion­ieren, das Wan­dern ist auch im Harz des Müllers Lust und bei geschlosse­nen Augen, samt der richti­gen Playlist, fühlt sich der veg­ane Yoga Retreat im Stadt­park genau­so an wie in Bangkok.

3. Packe nur ein, was du brauchst

Je schw­er­er die Last deines Gepäcks, desto mehr Treib­stoff ver­braucht dein Fort­be­we­gungsmit­tel. Über­lege dir vor Reiseantritt, was du wirk­lich mitschlep­pen willst. Mit leichterem Gepäck bist du mobil­er unter­wegs. Gebrauchs­ge­gen­stände kannst du vor Ort auslei­hen und Klei­dung lässt sich waschen und wieder anziehen. So wer­den aus deinen Sieben­sachen schnell mal sieben Sachen.

4. Organ­isiere deinen Urlaub selb­st

Über­lass dir selb­st die Wahl, wohin du fährst, wie du dort hinkommst und wo du unterge­bracht bist. Ein nach den eige­nen Wün­schen gestal­teter Urlaub bedeutet Frei­heit. Klar macht es mehr Arbeit, als die Pauschal­reise in den Warenko­rb zu klick­en. Aber eigen­händig hast du die Möglichkeit, auf Nach­haltigkeit zu set­zen. Suche dir zum Beispiel eine Unterkun­ft, die sich durch ein Umweltzer­ti­fikat ausze­ich­net. Falls du doch lieber das Run­dum-Sor­g­los-Pack­et haben möcht­est, gibt es Reise­por­tale, die sich auf kli­mafre­undlichen Touris­mus spezial­isiert haben.

5. Unter­stütze die lokalen Geschäfte und Men­schen

Das kleine Restau­rant in der Seit­en­gasse, in dem man die Seele der Region bei jedem Bis­sen schmeckt. Der Wochen­markt, der exo­tis­che Gewürze und handgemachte Kost­barkeit­en für dich bere­i­thält. Die Her­berge, geführt von einem reizen­den Ehep­aar, die dir beim Früh­stück die geheimen Hotspots der Stadt mit­serviert. Viele Län­der auf dein­er Reis­eroute sind auf Ein­nah­men von Touris­ten angewiesen. Wenn das Geld aber in All-Inclu­sive Hotels inter­na­tionaler Konz­erne hän­gen bleibt, haben die Ein­heimis­chen nichts davon. Kauf­st, speist und wohnst du lokal, machst du die Wertschöp­fungs­kette nach­haltiger.

Eine Person sitz auf einem pinken Koffer am Flughafen und hat ihr Handy in der Hand.
Je schwerer die Last deines Gepäcks, desto mehr Treibstoff verbraucht dein Fortbewegungsmittel. Überlege dir vor Reiseantritt, was du wirklich mitschleppen willst.

Bonustipp: Bessere deine Urlaub­skasse auf mit Wat­ti­fy

Dein Sparschwein reicht nur für Balkonien? Eine gewisse Crowd­in­vest­ing-Plat­tform hil­ft dir weit­er. So wie Nach­haltigkeit und Reisen gehen Impact und Invest­ment gemein­sam an den Start. Wie das geht? Ein­fach mit Wat­ti­fy in nach­haltige Energiepro­jek­te mit­tel­bar investieren und mit der Ren­dite das Bud­get für deinen näch­sten Urlaub verbessern. Gle­ichzeit­ig unter­stützt du den Plan­eten, der von dir erkun­det wer­den will. Egal, ob Städtetrip oder Wel­treise, Gar­dasee oder Gala­pa­gos Inseln, wohin dich dein Fer­n­weh auch ver­schlägt – die Wat­ti­fy-App ist über­all für dich da.

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